Glossar
Hier ein Auszug branchenüblicher Begriffe, die Ihnen dabei helfen sollen "Werbechinesich" zu verstehen und Gedankengänge besser nachvollziehen zu können. Diese Liste wird von Zeit zu Zeit um weitere Begriffe ergänzt werden, denn die Werbebranche ist ein schnelllebiges Geschäft und was heute noch üblicher Jargon ist, ist morgen eventuell schon wieder out.
Above the line
Klassische Werbung in TV und Hörfunk, Zeitungen und Zeitschriften, im Kino und mit Plakatanschlag
Acrobat Reader
Kostenloses Programm von Adobe, das zum Betrachten von PDF-Dokumenten benötigt wird.
Affinität
Unter Affinität versteht man in der Marktforschung das Maß dafür, wie groß der Anteil einer Zielgruppe an allen Nutzern eines Medium ist. Sie lässt sich als Prozentzahl oder als Indexwert angeben. Ist der Affinitätsindex 100, so bedeutet dies einen durchschnittlichen Anteil der Zielgruppe an allen Nutzern.
Art Director
Titel des Verantwortlichen für die visuelle Gesamtgestaltung einer Kampagne oder Anzeige etc. in einer Werbeagentur. Er leitet und überwacht die Arbeit des Texters, Layouters, Photographen, Illustrators usw
b2b/B to B
Business-to-Business
b2c/B to C
Business-to-Consumer
Banner
Festgelegte Werbefläche auf einer Internetseite - animiert oder statisch. Das Standardformat beträgt 468 x 60Pixel. Weitere verbreitete Formate sind: 120x600 (Skyscraper), 234x60 (Half Banner), 120 x 90 (Button), 250 x 250 (Pop-Up)
Beihefter
Einhefter, Prospekte und Drucksachen, die in Zeitschriften eingeheftet bzw. am Bund angeleimt werden
Below the line
Verkaufsförderungsmaßnahmen
Blindtext
Sinnfreier Text mit realistischer Wort- und Absatzlänge, der beim Layout von Entwürfen verwendet wird. Gebräuchlichster Blindtext ist der Lorem Ipsum.
Branding
Einprägen von Markennamen (englisch: brand) über unterschiedlichste Werbemaßnahmen, zum Beispiel Bannerwerbung. Hierbei wird der Nutzer / Betrachter von der Existenz eines Unternehmens, eines Produktes oder eines Web-Auftritts in Kenntnis gesetzt.
Briefing
Die Informationsgrundlage für die Werbeagentur, um eine Werbestrategie oder -Kampagne entwickeln zu können. Es wird vom Kunden gestellt, oder zweckmäßigerweise gemeinsam mit der Werbeagentur erarbeitet.
Browser
Der Browser ist ein Programm, das Internet-Seiten anfordert, den HTML-Code interpretiert und die Seiten auf dem Bildschirm darstellt. Auf diese Weise kann das Internet nach dem Gewünschten durchsucht werden.
Claim
Werbeslogan zu einem Produkt oder einer Dienstleistung mit hohem Wiedererkennungswert für das Produkt. Meist wird auch noch der Anspruch des Produkts in dem Slogan umgesetzt.
CMS
CMS ist die Abkürzung von Content Management System. Mit Hilfe dieser Redaktionßysteme können die Inhalte von Webseiten ohne HTML-Vorkenntniße gepflegt werden. Meist arbeiten die CM-Systeme mit Datenbanken (z.B. MySQL) zusammen und sorgen so für einen schnellen, flüßigen und variablen Inhalt von Internetseiten.
Convenience Products
Produkte, die sich durch einfaches Handling und schnelle Zubereitung auszeichnen, z.B. Tiefkühlkost
Cookie
Cookies sind kleine Textdateien, die eine Webseite auf dem PC des Besuchers speichern. Diese Technologie erlaubt es beim nächsten Besuch den Computer des Users eindeutig zu identifizieren.
Corporate Design
Das Corporate Design ist der sichtbare, graphisch ausgearbeitete Teil der Corporate Identity (CI) und prägt somit das visuelle Erscheinungsbild des Unternehmens. Wesentliche Bestandteile des Corporate Designs sind das Firmenzeichen, (Logo), die Typografie und die Unternehmensfarben.
Corporate Identity
Corporate Identity umfaßt die gesamte Selbstdarstellung eines Unternehmens nach außen und innen. Sie beruht auf dem Unternehmensverhalten (Corporate Behaviour) und wird durch die Unternehmenskommunikation (Corporate Communications/Speech) und das Unternehmenserscheinungsbild (Corporate Design) vermittelt. Die Basis der Corporate Identity bildet eine ausgeprägte Unternehmenskultur.
Cost Per Click (CPC)
Abrechnungsmodell für Online-Werbung. Berechnet wird die Anzahl der Klicks einer Werbeform, d.h. wie oft von einem Online-Werbemittel auf die Website des Werbungtreibenden geklickt wurde.
Direktwerbung
Neben der Verkaufsförderung und den Public Relations gehört die Direktwerbung zu den Formen der direkten Kommunikationspolitik.
Dummy
Ein Dummy bezeichnet entweder ein Blind- oder Probelayout für eine Präsentation oder einen Heftplan, Seitenplan oder Seitenspiegel.
Durchschuß
Der Durchschuß bezeichnet den Zwischenraum zwischen zwei Druck-Zeilen. Der Begriff stammt aus der Bleisatzzeit und bezieht sich auf das nichtdruckende Blindmaterial.
E-Commerce (Electronic Commerce)
Der Handel über das Internet mit gewerblichen oder privaten Kunden. Findet größtenteils über Online-Shops statt.
Email-Marketing
Email-Marketing bezeichnet den Einsatz von Emails zu werblichen absatzorientierten Zwecken. Dem Empfänger (Rezipienten) werden Produkt-, Unternehmens- oder allgemeine Informationen per Email übermittelt. Es gibt hierbei zwei hauptsächliche Mail-Formen: den Versand von Stand-Alone-Mails oder Newslettern.
Emercial
Sehr stark im kommen und ähnlich einem TV-Spot. Durch die Verbindung von Animation, Sound, Film und Text entsteht ein richtiger Werbefilm, der auf dem Bildschirm zu sehen ist. Ein Emercial zielt auf die Werbeerinnerung / Branding beim User ab.
Euroskala
Genormtes Farbmodell in der Druckindustrie, auch CMYK. Mit den vier Grundfarben Schwarz, Cyan, Magenta und Gelb können farbige Bilder gedruckt werden.
Eyecatcher
Augenfälliges Element, um die Aufmerksamkeit des Betrachters zu wecken.
Flash
Ein von der Firma Macromedia entwickeltes Datenformat, mit dem sich komplexe zweidimensionale Animationen darstellen laßen.
Gif (Graphics Interchange Format)
Ein von CompuServe entwickeltes Format zur Abspeicherung von Bildern als kleine Dateien mit geringem Qualitätsverlust.
HTML
Die Hypertext Markup Language (HTML) ist eine Auszeichnungßprache, die die Struktur eines Dokuments festlegt. Definiert, entwickelt und überwacht wird die Sprache vom World Wide Web Consortium W3C.
HTML-Newsletter
HTML-Mails ähneln einer Webseite. HTML-Mails bieten nicht nur Worte, sondern auch Bilder und Links in einer HTML-Formatierung.
Interstitals
Interstitials unterbrechen den User beim Besuch einer Website und lenken deßen Aufmerksamkeit auf sich. Beim Aufruf einer Website wird dem Internetuser in dem gleichen Browserfenster sofort ein Interstitial, meist über die gesamte Bildschirmfläche angezeigt.
IP-Adresse (Internet Protocol-Address)
Eindeutige Adresse eines an das Internet angeschlossenen Rechners.
IVW
Informationsgemeinschaft zur Kontrolle der Verbreitung von Werbeträgern e.V. Stellt valide Daten für die Leistungskontrolle von Werbeträgern bereit.
Java
Systemunabhängige Programmiersprache, die von Sun Microsystems entwickelt wurde.
Javascript
Javascript ist eine eigene Programmiersprache, die von Java abgeleitet und ähnlich C++ ist. Sie ist in den meisten Browsern enthalten und bietet die Möglichkeit, HTML-Seiten intereßanter und interaktiv zu gestalten.
JPEG (Joint Photographic Experts Group)
JPEG ist ein im Internet weit verbreitetes Grafikformat mit hoher Kompressionsrate.
Key Visual
Zentrales visuelles Element eines Werbemittels
Keyword-Advertising
Beim Keyword-Advertising wird dem User die Werbebotschaft nur bei der Eingabe vorher definierter Schlüßelwörter angezeigt. Diese Werbeform eignet sich vor allem bei der Belegung von Suchmaschinen.
Kiss-Methode
Keep It Simple and Stupid. Die Werbebotschaft soll einfach und leicht verständlich formuliert werden.
Klassische Werbung
Werbung in/durch konventionelle Werbemedien wird als kla&sische Werbung bezeichnet. Dazu zählen vor allem Printanzeigen in Zeitungen und Zeitschriften, Plakate, Bandenwerbung aber auch Radio-, Kino- und Fernsehspots.
Layout
Grafischer Entwurf mit Text-Satz (meist Blindtext) und Anordnung von Bildern und Grafiken sowie weiteren gestalerischen Mitteln.
Leaflet
Bezeichnung für einen Einblattprospekt
Lettershop
Angebotene Leistungen wie Laserdruck, Direktadreßierung, Falzen, Kuvertieren, Konfektionieren, Postauflieferung etc.
Link
Ein Link ist ein Verweis von einer Internetseite zu einer anderen.
Logo
Waren- und Markenzeichen, Firmenschriftzug
META-Tags
Im HTML-Quellcode einer Webseite enthaltene Daten, die Informationen über Inhalt, Autor und Herkunft einer Web-Page enthalten.
Microsite
Die Microsite ist eine Art Zwischenseite, die auf das spezielle Angebot des Werbebanners ausgerichtet ist.
Multimedia
Gleichzeitige übertragung von Text, Grafik, Audio- und Videosignalen über verschiedene Medien
Neue Werbung
Im heutigen digitalen Zeitalter gibt es viele neue Werbearten und Medien. Das Internet zählt dabei zum größten Werbemedium, dem Einsatz von Werbemaßnahmen ist dabei kaum eine Grenze gesetzt. Beßer als bei der Klaßischen Werbung kann die Zielgruppe eingegrenzt und ausgewählt werden.
Newsletter
Ein Newsletter wird an eine immer gleiche Empfängergruppe verschickt, die sich ständig vergrößern kann. Die Außendung erfolgt in zeitlich fixen Intervallen. Newsletter können gebuchte Anzeigen mit werblichen Inhalten beinhalten.
Nuten
Vorritzen von Falzbrüchen vor dem Falzen bei stärkeren Papieren oder Kartons
Online Media Agenturen
Online Media Agenturen beraten werbetreibende Unternehmen bei der Kampagnendurchführung. Die Dienstleister übernehmen die Mediaplanung und kaufen die Werbeplätze bei den Online Vermarktern ein
Outsourcing
Vergabe von Leistungen außer Haus, d.h. eine Agentur beauftragt Freelancer oder Dienstleistungsfirmen (z.B. für Marktforschungen)
Page Impreßion/Page Views
Sichtkontakte mit einer Website, also wie viele komplette Seitenaufrufe stattgefunden haben.
Pitch
Mit dem Begriff Pitch wird die Wettbewerbspräsentation einer (Werbe-)Agentur im Kampf um einen Etat, bzw. einen Klienten bezeichnet
Pop Up
Beim Besuch einer Website öffnet sich automatisch ein separates Werbefenster, das die Botschaft des Werbetreibenden enthält
Portfolio
Im Marketing bezeichnet Portfolio eine Kollektion von Produkten, Dienstleistungen, Projekten oder Warenzeichen, die von einem Unternehmen angeboten werden
Proof
Probedruck, welcher für Bilder und Farben zur Anwendung kommt
Reiz
Ein Reiz (z. B. Wärme, Druck, Schmerz etc.) ist eine äußere Einwirkung, die zum Beispiel in der Haut durch Sinneszellen (Rezeptoren) aufgenommen wird. Ein Reiz bewirkt an den nachgeschalteten Nervenzellen die Entstehung elektrischer Impulse, die als Erregung bezeichnet werden. Als Außensinne kennt der Mensch folgende Reize: Tasten, Schmecken, Riechen, Sehen, Hören
Relaunch
überarbeitung eines etablierten Produktes und Einführung im Markt
Response
Die Antwort beziehungsweise Reaktion des Empfängers auf Aktionen des Direktmarketings: Aufträge, Bestellungen, Anforderungen, Anmeldungen und andere Formen der Kontaktaufnahme.
Rich Media
Der Begriff Rich Media wird für alle Werbeformen verwendet, die durch eine erweiterte Multimedialität gekennzeichnet sind. Diese reichen von der Darstellung von Videos, Audio bis hin zu 3D-Welten.
Scribble
Schneller handgezeichneter Entwurf, um Form und Gestaltung eines Werbemittels aufzuzeigen.
Sticky Ad
Ein Sticky Ad ist ein Button, der in einer leeren Spalte am rechten Rand eines Werbeträgers so eingebaut ist, daß dieser auch dann sichtbar bleibt, wenn der Internetuser die Website nach unten scrollt.
Superstitial
Art des Pop-Ups, die von der Firma Unicast entwickelt und patentiert wurde. öffnet sich in einem eigenen Fenster, lädt sich im Unterschied zum Pop-up aber im Hintergrund und stört den User deshalb weniger.
Targeting
Nachfrage des Online-Angebotes. Traffic Building, also die Maximierung der Nutzerzahlen, ist eines der wichtigsten Ziele eines Online-Engagements.
Teaser
Der Teaser wird auch Anreißer genannt und stellt eine knappe und zum Weiterlesen animierende Zusammenfaßung eines längeren Textes dar.
URL
URL ist die Abkürzung von Universal Resource Locator und ist die Bezeichnung für Internet-Adreßen. Der Pfad- und Dateiname bestimmt, welches Dokument vom Server über das Netz geholt und auf dem Bildschirm angezeigt werden soll.
User-Tracking
Wird das Verhalten der Internetnutzer registriert, verfolgt und ausgewertet, bezeichnet man dies als User-Tracking.
USP
Unique Selling Proposition: Alleinstellungsmerkmal, einzigartiges Verkaufsargument
Vektor-Grafik
Grafikdatei, bei der die Daten in Form von mathematischen Funktionen abgespeichert werden. Im Gegensatz zur Pixel-Grafik ist die Vektor-Grafik ohne Qualitätsverlust stufenlos von der Briefmarke bis zur Plakat-Wand skalierbar.
Visit
Ein Visit bezeichnet einen zusammenhängenden Nutzungsvorgang (Besuch) eines WWW-Angebotes.
Werbeträger
Werbeträger sind unter anderem Websites, die sich mit Hilfe von Werbeeinnahmen finanzieren.
Werk
Der Begriff Werk (v. althochdt.: werc, verwandt mit griech. ergon Arbeit) bezeichnet die menschlichen Tätigkeiten, einer größeren Aufgabe untergeordnete Arbeit oder das Ergebnis schöpferischer Tätigkeit
Workflow
Workflow ist der englische Begriff für Arbeitsablauf. In einem Workflow wird festgelegt, welche Arbeitßchritte wann und von wem erledigt werden, um eine optimalen Projektablauf zu gewährleisten.
WYSIWYG
Abkürzung von "What you see is what you get".
XML
eXtensible Markup Language.
ZAW
Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft
Zielgruppe
Der Teil der Bevölkerung, der mit den werblichen Außagen erreicht werden soll. Als Zielgruppen werden zumeist solche Personengruppen ausgewählt, von denen aufgrund ihrer Bedürfnisse, Vorlieben, Intereßen oder Kaufkraft angenommen werden kann, daß sie dem Angebot des Werbungtreibenden besonders aufgeschloßen gegenüberstehen.
Zweifarb-Druck
Abkürzung: 2c. Druck eines Werbemittels in zwei Farben (schwarz und Schmuckfarbe)
Zyklische Werbung
Auch prozyklische Werbung genannt; Werbung, die den allgemeinen konjunkturellen Trends der Volkswirtschaft, der Jahreszeiten oder den üblichen werblichen Saisonaktivitäten folgt und somit auch der Erwartungshaltung der Zielgruppe entspricht.

