Auf dem Weg zu Web 4.0 –
Grundsteinlegung und Entwicklung in den letzten 10 Jahren
Neue Technologien bieten neue Chancen. Sowohl die Entwicklung von Websites und mobilen Anwendungen als auch der Umgang mit ihnen hat sich in der Vergangenheit immer wieder bedeutend verändert.
Mobile Endgeräte, Responsive Webdesign, SEO und Online-Marketing erfordern regelmäßig neue Blickwinkel auf heutige Webprojekte.
Wir fassen die Neuerungen und Veränderungen der letzten 10 Jahre für Websites für Sie zusammen.


2007
Mit dem „iPhone“ von Apple wird Anfang 2007 eine neue Ära eingeleitet. Der mit iOS, dem Apple-eigenen Betriebssystem, laufende Alleskönner setzt neue Standards in der Bedienung. Multi-Touch-Screen und intuitiver Umgang machen den Neuling zum Liebling einer neuen Fangemeinde.
Die eigene App zur Website oder dem Unternehmensportal verschafft größere Reichweite und stärkt das Image. Wer hier nicht mit der Zeit geht, lässt möglicherweise ungenutztes Potential links liegen.
2008
Steve Jobs’ Erfolg bleibt nicht unbemerkt, und so steigt Google mit Android in den Smartphone-Markt ein. Schnell dominiert die quelloffene Software dank hoher Flexibilität und ihrem Einsatz auf verschiedensten Endgeräten die Branche und ist 2016 auf knapp 85% aller Geräte zu finden.


Quelle: https://infographic.statista.com
„Chrome“ nennt sich der neue Browser, der im selben Jahr ebenfalls von Google daherkommt. Starke Leistung und Stabilität sind nur zwei Gründe dafür, dass Chrome schon bald die Mehrzahl aller User für sich gewinnen kann.
2009
Im Zuge schnellerer Kommunikation gewinnen Instant-Messaging-Dienste immer mehr an Bedeutung. So wird 2009 WhatsApp als Dienst zur Veröffentlichung von Status-Meldungen zur Verfügung gestellt, was sich später zum Kurznachrichtendienst weiterentwickelt.
Einst für die private Kommunikation in Chats oder Gruppen genutzt wird WhatsApp zum Kommunikationskanal für Unternehmen: Vom Newsletter-Versand über Kundensupport und Beratung bis hin zur internen Kommunikation sowie dem Personalmarketing dient WhatsApp als Tool der Wahl, wenn es um schnelle, großflächige Kommunikation geht.
2010
Wieder ist es Apple, die mit dem „iPad“ einen Treffer landen. Der Tablet-Computer bildet die Stufe zwischen Desktop-Computer und mobilem Endgerät (Smartphone) und eignet sich neben dem Privatgebrauch ebenfalls für den Einsatz in Unternehmen: Als Ergänzung zum Standard-Arbeitsplatz lassen sich Tablets in Entwicklung und Vertrieb einsetzen. Eben genau dort, wo viele Informationen schnell konsumiert werden.
Eine weitere Größe erfordert jedoch ebenso weitere Anpassungen für Websites im mobilen Bereich. Der Begriff „Responsive Webdesign“ kommt immer mehr zum Tragen und wird zum „Must-Have“ qualitativ hochwertiger Web-Auftritte. Der Fokus liegt schon länger nicht mehr auf der reinen Abbildung von Inhalten. Im Mittelpunkt stehen nun „Usability“ und „User Experience“.
Um diese zu gewährleisten, muss auf wesentliche Faktoren wie beispielsweise die Ladezeit geachtet werden. Einer Studie zufolge hat die Wartezeit einer Shop-Seite einen überraschend hohen Einfluss darauf, wie hoch die Absprungrate ausfällt! Dies ist ein wichtiger Faktor, vor allem für mobile Nutzer.


Quelle: http://seo.at
2011
„Panda“, ein Update des Google Algorithmus, mischt die Karten im Online-Marketing-Geschäft neu: Ziel ist es, qualitativ hochwertige Websites höher in den Suchergebnissen (SERPs) Googles zu ranken. Dies geht einher mit der Abstrafung von Websites mit minderwertigen Inhalten und einer damit verbundenen Abstufung im Google-Ranking. Der Fokus liegt hierbei eher auf dem Ranking der gesamten Website als auf dem einzelner (Unter-)Seiten.
Entscheidend sind für den Google Algorithmus einzigartige Inhalte, Anzahl und Qualität von Backlinks, die Absprungrate sowie viele weitere Faktoren.
Mit einem Einfluss von 12% auf englischsprachige und circa 6-9% auf alle anderssprachigen Suchabfragen stellt das Panda-Update einen maßgeblichen Eingriff in die Suchmaschinenoptimierung dar und erfordert neue Sichtweisen auf den eigenen Content.
2012
Kaum ein Jahr später führt Google seine klare Linie für die Verbesserung von Suchergebnisseiten fort. Mit dem „Penguin“-Update geht Google gegen Web Spam vor und straft jegliche Websites ab, die zu sehr optimiert wurden.
Unter solchen Optimierungen werden Maßnahmen verstanden, die von Betreibern eingesetzt werden, um künstlich eine möglichst hohe Position im Ranking zu erlangen. Da der Nutzer von diesen Maßnahmen jedoch nicht profitiert, möchte Google die Neutralität in den Suchergebnissen wahren und zu Unrecht hochgelistete Ergebnisse abstufen.
2013
„Content ist King“: Content-Marketing wird zum beflügelten Begriff und verdeutlicht, wie wichtig gute Inhalte sind. Bei zunehmender Informationsflut stechen nur jene heraus, die ihre Informationen verständlich verpacken.
Visual Content Marketing schafft Abhilfe und unterstützt das Storytelling des Unternehmens. Studien zufolge steigern Infografiken den Traffic einer Website um durchschnittlich 12%. Außerdem wird visueller Content öfter auf Social Media Plattformen geteilt, bleibt länger im Gedächtnis und fördert die Markenbekanntheit.


Quelle: http://coolerinsights.com
2014
„Safety first“: Google sieht HTTPS als wesentlichen Ranking-Faktor an. Dabei ist ein SSL-Zertifikat nur von Vorteil; sensible Kundendaten sind besser geschützt, und die Website erscheint weiter vorne in den Suchergebnissen.
Im Zuge eines sicherer werdenden Webs gehört es zum guten Ton, seine Website mit SSL zu verschlüsseln.
2015
Während sich die stationäre und mobile Internet-Nutzungsrate stark annähern passt auch Google seine Suchergebnisse den Anforderungen der mobil gewordenen Nutzergemeinde an: Websites, die nicht auf die Darstellung mobiler Endgeräte abgestimmt wurden, erscheinen in den Suchergebnissen auf den hinteren Plätzen.
Entscheidend für den Algorithmus: Ist die Schrift gut lesbar? Können Navigationselemente effektiv bedient werden? Lassen sich multimediale Inhalte problemlos wiedergeben?
Websitebetreiber, die noch nicht den Herausforderungen mobiler Zugriffe gerecht werden, sollten also schleunigst Abhilfe schaffen.


Quelle: http://gs.statcounter.com
2016/'17
Die Zahl derer, die einen Zugang zur vernetzten Welt haben, steigt von Tag zu Tag. 2017 erreichte diese Zahl die magische Grenze von 3,7 Milliarden Nutzern, was circa der Hälfte der Weltbevölkerung entspricht.
Content ist nicht nur regional oder bundesweit erreichbar, sondern sollte für mehrere Zielgruppen optimiert sein. Bevor Inhalte zurechtgeschnitten werden sollte sorgfältig analysiert werden, woher/wie viele Nutzer stammen. Daraufhin eine Website mehrsprachig auszurichten, erhöht die Reichweite und befriedigt übergreifende Bedürfnisse.
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Christoph Jakob
Senior Account Manager,
Geschäftsführung
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