Unser Kollege Dorian Warning im Interview

Von Steve

10. Februar 2020

Wieder ein neues Gesicht im Reizwerk-Team! Wir freuen uns euch Dorian Warning, UI/UX Designer als Bestandteil unseres Werks vorstellen zu dürfen. Dorian wird seine Expertise in Sachen Design gewinnbringend für uns einsetzen. Neben seinen gestalterischen Fähigkeiten, nutzt Dorian auch sein rednerisches Geschick um auf diversen Word-Camps als Speaker aufzutreten. In seiner Freizeit engagiert sich Dorian mit ganzer Leidenschaft für die freiwillige Feuerwehr und die dortige Jugendarbeit.

1. Welche Charaktereigenschaften machen dich aus?
Aufgeschlossenheit, (schwarzer) Humor und mein viel zu stark ausgeprägtes Helfersyndrom prägen meinen Charakter wohl am meisten. Es fällt mir oft schwer, einfach mal "Nein" zu sagen, und wenn es mir doch mal über die Lippen kommt, ist es häufig einfach nur sarkastisch gemeint.

2. Was sind deine Aufgaben bei Reizwerk?
Ich unterstütze und ergänze Marco im Bereich des User Interface und User Experience Designs und erledige darüber hinaus auch Frontend-Arbeiten.

3. Wie startest du den Tag am Morgen in der Agentur?
Bisher habe ich meine Tage in der Agentur eigentlich immer mit einem Kaffee, so schwarz wie mein Humor, einer Schüssel Joghurt mit Haferflocken und dem obligatorischen Blick ins Mail-Postfach, dem Kalender und KAP begonnen. Dieses Ritual wird sich wohl festigen.

4. Auf welche (fachlichen) Tools kannst du in deinem Arbeitsalltag nicht verzichten?
Auch wenn ich neu im Umgang damit bin, ist Figma bisher mein täglich Brot und wird es wohl auch bleiben. Ein großartiges, umfangreiches Tool zur Konzeption von Webprojekten, mit allem was dazu gehört - ob Wireframes, Screendesigns oder sogar klickbare Prototypen. Ich bin gespannt, wie sich dieses Tool in der nächsten Zeit weiterentwickeln wird!

5. To-dos: Papierkrieg oder digitales Tool?
Beides. Für den groben Überblick und Themen, die nicht sofort anstehen, bevorzuge ich grundsätzlich den papierlosen Arbeitsplatz. Wenn es aber um spezifische Aufgaben in einem Projekt oder auch die zu erreichenden Ziele für den laufenden Tag geht, nehme ich noch immer Vorlieb mit meinem DIN A4 Block im Corporate Design.

6. Welche Webseiten sind für dich besonders inspirierend?
Im Grunde alle! Schließlich können nicht nur besonders gut gestaltete Produkte dazu inspirieren, wie man das nächste Designprojekt angehen könnte. Ein starkes Negativbeispiel kann auch immer gut sein, um zu erkennen, was man gar nicht erst auszuprobieren braucht. Zur Inspiration konsultiere ich darüber hinaus auch immer mal wieder Dribble - vieles ist dort „too much", doch einzelne Ideen kann man sich aus vielen vorgestellten Projekten dennoch ableiten.

7. Welche Technologien und Möglichkeiten findest du in der Branche aktuell absolut spannend?
Habe ich Figma schon genannt? Ansonsten finde ich im Bereich der Entwicklung die Themen Accelerated Mobile Pages und Progressive Web Apps sehr interessant und bin gespannt, wohin die Reise an dieser Stelle geht. Darüber hinaus frage ich mich, welchen Stellenwert die Möglichkeit der Sprachsteuerung auf lange Sicht - auch im Web - erlangen wird.

8. Auf welchen Trend in der Grafik freust du dich bereits heute?
Ich schätze, zurzeit gibt es keinen Trend, auf den ich mich besonders freue. Regelmäßig recken neue Trends im Webdesign empor und verschwinden häufig ebenso fix wieder - ich bin also viel mehr gespannt, was sich in den nächsten Jahren so in unserem Bereich manifestieren wird. Persönlich fände ich es allerdings großartig, wenn das Storytelling im Webdesign noch mehr Einzug finden würde, um die Benutzung von Webseiten attraktiver zu gestalten und eventuell sogar etwas zu entschleunigen.

9. Erinnerst du dich an dein erstes Projekt bei Reizwerk?
Allerdings! Ist ja auch noch nicht lange her. Die Auffrischung der Corporate Website unseres Kunden goldgas war das erste Projekt, an dem ich aktiv mitwirken durfte.

10. Welches ist dein zuletzt gelesenes Fachbuch?
„Bottlenecks: Aligning UX Design with User Psychology" von David C. Evans. Besonders interessant, wenn man sich für Nutzerpsychologie interessiert!

11. Wie gestaltest du deine Mittagspause?
In der Regel ganz einfach und gemütlich mit einer warmen Mahlzeit und einem schwarzen Kaffee oder einem Gläschen Wasser. Mal wird die Mittagspause von mir als Pflichtprogramm in möglichst kurzer Zeit abgehandelt und mal ausgiebig genossen. Das ist wohl von der Tagesform abhängig.

12. Wie relaxt du am liebsten nach „Werks-Schluss“?
Nach Werks-Schluss versuche ich auf der Heimfahrt meist mit guter Musik zu entspannen, um gewappnet zu sein, für das was der übrige Tag noch bereithält. Wenn das mal nicht ausreichen sollte, halte ich mir jederzeit die Option eines heißen Bades offen.

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