HTTP/2 – Einblick in den neuen Webstandard

Es war einmal HTTP/1
Die aktuelle Version HTTP/1.1 ist bereits seit 15 Jahren im Einsatz. Mit Internetmaß gemessen also schon eine halbe Ewigkeit.
Heute baut man statt reiner Textseiten weitaus komplexere Websites, die zusätzlich mit Ressourcen wie Bildern und Videos bestückt werden. Das kann – wie wir alle sicher schon einmal erlebt haben – vor allem auf dem Smartphone zum Problem werden.
Stellen wir uns die Verbindung zu einer Seite doch einmal als Wasserrohr vor. Für jede weitere Ressource (Bilder, Stylesheets etc.) auf einer Website wird wieder ein separates Rohr geöffnet. Dies entschleunigt die ganzen Prozesse jedoch immens. Die Forderungen nach einem flexibleren und schnellstmöglichen Datenaustausch nahmen deshalb stetig zu.
Schließlich war es Google, die sich Gedanken machten, wie eine technische Lösung und weitere Grundlagen für die Erneuerung des Protokolls aussehen könnten. So entstand unter anderem eine Lösung mit dem Namen SPDY. Kurz für „speedy“, was so viel bedeutet wie „flott“.
Alles neu macht das HTTP/2?
HTTP/2 ist also im Wesentlichen eine Überarbeitung des bestehenden HTTP Protokolls. Es ersetzt dieses dabei aber nicht, sondern erweitert es in vielen Bereichen. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Performance. Schließlich hat auch der IETF erkannt, dass sich das Internet auf allen Geräten verbreitet – auch abseits der dicken DSL-Leitungen.
Die Lösung ermöglicht eine gesteigerte Parallelisierung beim Übermitteln der angefragten Daten. Somit können mehrere Anfragen zusammengefasst werden. Styles, Skripte und Co. laden dadurch extrem schnell und müssen rein theoretisch nicht mehr minifiziert werden. HTTP/2 bietet jedoch noch mehr Möglichkeiten zur verbesserten Kompression der Daten: Auch binäre Daten, wie z.B. Videos, werden viel besser und schneller übermittelt (Stichworte: Streaming und Push).
Daten Marsch.
Ein Wasserrohr-Vergleich wird somit eher hinfällig, denn mit HTTP/2 werden sich Ressourcen viel weniger gegenseitig blockieren und durch sogenanntes Multiplexing die Übertragung der Masse an Ressourcen weiter beschleunigt. Über weitere Neuerungen der Lösung, die tiefer ins technische Detail gehen, sprechen unsere Reizwerk-Web-Experten gerne mit Ihnen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Sicherheit der Verbindungen. So ist es unbedingt notwendig, ein SSL-Zertifikat einzubinden, wenn man über einen neueren HTTP-Standard kommunizieren möchte. Ohne Zertifikat kein HTTP/2. Denn moderne Clients/Browser lassen keine Verbindung mehr zu, solange diese nicht verschlüsselt ist (Stichwort: TLS).
Gleichzeitig wird es künftig hoffentlich noch mehr alte Clients (der Internet Explorer wäre hier einer der Kandidaten...) ins Aus rücken, da diese HTTP/2 nicht unterstützen und der Benutzer die Seiten nach wie vor nur langsam laden können würde. Generell ist der Standard aber abwärtskompatibel, damit auch ältere Browser die Seiten dennoch weiterhin erreichen können.
HTTP/2 und der Otto-Normal-Nutzer
Nun könnte man sich fragen, was weniger technikaffine Menschen mit diesen Informationen anfangen können. Und diese Frage ist berechtigt. Die Antwort daher jedoch vielleicht etwas ernüchternd:
Für den normalen Nutzer erfolgt die Umstellung nämlich unbemerkt. Der Übergang von HTTP/1 zu HTTP/2 wird fließend gestaltet.
Die Großzahl der Clients und Webserver können das Protokoll bereits sprechen. Ganz viele machen das bereits.
Technisch gesehen reicht HTTP/2 eine (kurze) erweiterte Konfiguration des Webservers. Gleichzeitig kommt man nicht mehr an einem SSL Zertifikat vorbei. Das hat jedoch ausschließlich Vorteile: Zum Beispiel HTTP/2, verschlüsselte Verbindungen oder im Google Ranking.
Da Ressourcen binär übermittelt werden und dadurch schneller sind, werden sie besser komprimiert und priorisiert verbreitet. Dadurch wird mitunter auch der Webserver entlastet. Probleme wie „Spriting“ von Icons, das Zusammenfassen der Frontend-Assets: Passé.
Fazit
Technisch wird sich also so Einiges ändern und immens verbessern. Workflows können sich verschlanken, da gerade im Frontend viele Schritte bei der Vorbereitung der Assets entfallen. Und gleichzeitig ist das Ausrollen von HTTP/2 kein Hexenwerk. Davon profitieren wir am Ende alle: Reizwerk durch seine Dienstleistungen und damit auch die Endkunden.
HTTP/2 ist all das und noch viel mehr, aber sicher kein Marketinginstrument des Web 2.0.
Tooling
Eine tolle Seite, die man zum Inspizieren nutzen kann, ist https://tools.keycdn.com.
Dort sollte man einfach interessehalber mal folgende Seite eintippen:
1. https://www.google.de
2. https://www.apple.com
Auf dieser Webseite sieht man, ob der Browser den neuen Standard unterstützt.
Beratung anfragen
Wählen Sie einen Termin für ein 30-minütiges Erstgespräch.
Kontakt aufnehmen
Schreiben Sie uns kurz, worum es geht.
Formular wird geladen …
Danke!
Ihre Nachricht ist angekommen. Wir melden uns in Kürze bei Ihnen.
Hierarchie
Wir gewichten Inhalte über Größe, Position und Kontrast, sodass das Wichtigste sofort führt. Ihr Besucher findet sich zurecht, ohne zu suchen, und der nächste Schritt liegt immer nahe. Das senkt Absprünge und entlastet Ihren Vertrieb.
Konsistenz
Buttons, Abstände und Begriffe folgen einem festen System über alle Seiten hinweg. Neue Inhalte fügen sich automatisch ein, die Pflege bleibt einfach und wirkt nach außen verlässlich. So entsteht ein Auftritt, der zusammengehört.
Marke auf dem Schirm
Farben, Typografie und Bildsprache übersetzen Ihre Marke in eine Oberfläche, die man wiedererkennt. Gestaltung und Funktion greifen ineinander, statt sich zu behindern. Das Ergebnis trägt Ihre Identität und bleibt zugleich zugänglich.
Orientierung
Navigation, Einstiege und Seitenstruktur führen Besucher gezielt zum passenden Angebot. Sie erkennen schnell, ob sie richtig sind, und verlieren keine Zeit. Das erhöht die Chance, dass aus Interesse ein Lead wird.
Verständlichkeit
Wir bereiten Produkte, Leistungen und Optionen so auf, dass sie ohne Rückfrage einzuordnen sind. Komplexe Angebote werden vergleichbar, Hürden auf dem Weg zum Lead fallen weg. So qualifiziert sich Ihr Interessent selbst vor.
Vertrauen
Klare Sprache, nachvollziehbare Struktur und sichtbare Belege geben Sicherheit. Gerade in längeren B2B-Entscheidungen mit mehreren Beteiligten zählt das. Ihre Website überzeugt damit auch jene, die später dazukommen.
Stabilität
Geprüfte Updates, Monitoring und feste Abläufe halten die Plattform sicher und verfügbar. Probleme werden behoben, bevor sie für Sie sichtbar werden. So läuft Ihre Website im Hintergrund verlässlich weiter.
Skalierbarkeit
Die Architektur ist auf Wachstum ausgelegt. Weitere Inhalte, Sprachen, Marken oder Standorte lassen sich ergänzen, ohne neu zu beginnen. Strukturen ziehen mit, statt zu bremsen.
Wartbarkeit
Saubere Strukturen und dokumentierte Erweiterungen machen die Pflege planbar. Auch ein neues Team versteht das System schnell und arbeitet sicher weiter. Das hält die laufenden Kosten überschaubar.
Kontakt aufnehmen
Erzählen Sie uns kurz, worum es bei Ihrer Oberfläche geht. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung.
Formular wird geladen …
Danke!
Ihre Nachricht ist angekommen. Wir melden uns in Kürze bei Ihnen.
Kontakt aufnehmen
Sagen Sie uns kurz, wo es in der Nutzerführung hakt. Wir melden uns mit einem konkreten nächsten Schritt.
Formular wird geladen …
Danke!
Ihre Nachricht ist angekommen. Wir melden uns in Kürze bei Ihnen.
Kontakt aufnehmen
Beschreiben Sie kurz Ihr TYPO3-Anliegen. Wir melden uns mit einer Ersteinschätzung.
Formular wird geladen …
Danke!
Ihre Nachricht ist angekommen. Wir melden uns in Kürze bei Ihnen.
Beratung anfragen
Wählen Sie einen Termin.
Beratung anfragen
Wählen Sie einen Termin.
Beratung anfragen
Wählen Sie einen Termin.
Kontakt aufnehmen
Sagen Sie uns kurz, worum es bei Ihrem Webprojekt geht. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung.
Formular wird geladen …
Danke!
Ihre Nachricht ist angekommen. Wir melden uns in Kürze bei Ihnen.
Beratung anfragen
Wählen Sie einen Termin für ein Erstgespräch.
Stabilität
Geprüfte Updates, Monitoring und feste Abläufe halten Ihre Website sicher und verfügbar. Probleme werden behoben, bevor sie für Sie sichtbar werden.
Skalierbarkeit
Die Architektur ist auf Wachstum ausgelegt: weitere Inhalte, Sprachen oder Standorte lassen sich ergänzen, ohne neu zu beginnen.
Wartbarkeit
Saubere Strukturen und dokumentierte Umsetzung machen die Pflege planbar. Auch ein neues Team versteht das System schnell.
UX Interface Audit
Das Audit liefert eine priorisierte Liste von Verbesserungen für zentrale Seiten und Module.
Hilfreich, wenn zentrale Seiten inkonsistent sind oder Hürden enthalten und Vertrauen und Orientierung leiden.
UX-Optimierungs-Check
Der Check zeigt, wo Orientierung, Formulare und Leads unnötig schwer werden.
Hilfreich, wenn Nutzer den Weg zum Lead nicht finden oder Formulare bremsen.
Informationsarchitektur-Sprint
Der Sprint ordnet Struktur, Navigation und Pflege, bevor ein Relaunch startet.
Sinnvoll, wenn Navigation und Seitenbaum gewachsen sind und wichtige Seiten unsichtbar bleiben.
TYPO3 Health Check
Der Check liefert eine klare Prioritätenliste zu Ladezeiten, Sicherheit, Barrierefreiheit und Sichtbarkeit.
Hilfreich, wenn Performance, Sicherheit und Wartbarkeit gleichzeitig wackeln und die Reihenfolge fehlt.