Besonderheiten des B2B Marketings

Das Investitionsvolumen und die Individualität
Im B2B-Bereich geht es in den häufigsten Fällen um höhere Summen als im B2C-Geschäft. So fällt die Entscheidung ein Paar Schuhe für 100 Euro zu kaufen schneller als der Kauf einer Produktionsanlage für 100.000 €. Dementsprechend anspruchsvoller sind auch die Käufer. Firmen, die für eine Anlage eine hohe Summe ausgeben und womöglich einen Kredit aufnehmen müssen, erwarten eine Anlage, die perfekt auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Auf diese Erwartungshaltung sollten sich B2B-Unternehmen einstellen und ihre Flexibilität auch dementsprechend gegenüber dem Kunden präsentieren.
Die Akquise
Wie zuvor bereits beschrieben, sind bei Anschaffungen im B2B- Bereich oft sehr hohe Summen im Spiel. Dementsprechend aufwändig ist auch die Akquise. Firmen, die Ihnen hohe Summen ihres Geldes überlassen, wollen selbstverständlich auch die Sicherheit, eine technisch einwandfreie Anlage oder Lösung zu erhalten. Daher müssen B2B-Unternehmen schon während der Akquise ihr technisches Know-how unter Beweis stellen und Vertrauen gegenüber dem potenziellen Kunden aufbauen.
Kundenbeziehungen
Der aufwändigen Akquise steht eine meist lang andauernde Kundenbeziehung gegenüber. Haben Sie ein Unternehmen einmal von der Qualität Ihrer Produkte überzeugt und eine enge Kundenbindung aufgebaut, so bleibt Ihnen das Unternehmen in den meisten Fällen sehr lange treu. Dies liegt vor allem an der geringen Risikobereitschaft der Unternehmen und daran, dass die meisten Unternehmen nicht, wie manche Einzelpersonen, auf der Suche nach Veränderungen sind.
Die Käufer
Handelt es sich im B2C meist nur um einen oder wenige Entscheider, die sich für oder gegen den Kauf des Produktes entscheiden, sind im B2B oft speziell für diese Entscheidung berufene Teams, ein sogenanntes Buying Center, zuständig. Dieses Buying Center kann sich je nach Firma und Entscheidung aus unterschiedlichsten Persönlichkeiten zusammensetzen. Die Mitglieder eines Buying Centers reichen von Mitarbeitern aus dem Einkauf über die Produktionsleitung bis hin zur Unternehmensführung. Muss man als Schuhverkäufer also nur eine Person überzeugen, dass die Schuhe besser als die anderen sind, sind es beim Verkauf einer Produktionsanlage viele verschiedene Persönlichkeiten mit teilweise unterschiedlichen Interessen.
Die Ansprache bzw. das Know-how
Im B2C ist die Ansprache der Kunden meist so gewählt, dass eine möglichst große Masse das Produkt versteht und im Idealfall auch erwirbt. Im B2B ist dies anders, hier kann die Ansprache fachspezifischer erfolgen. Denn die potenziellen Kunden sind Firmen, deren Mitarbeiter sich in Ihrem Fachgebiet sehr gut auskennen und auch dementsprechend angesprochen werden möchten. Als Herausforderung stellt sich hier oft die Aufgabe, die Ansprache auf der Website so zu gestalten, dass sich sowohl der Chef, der meist einen geringeren technischen Hintergrund hat als auch der IT-Leiter angesprochen fühlt und überzeugt wird.
Emotionen
Im B2C reicht es oft schon, dass beispielsweise das Sport-Idol für ein Kleidungsstück wirbt, damit wir es für gut befinden und kaufen. Im B2B ist dies nicht der Fall. Da hier die Entscheidungen eher rational und logikbasiert getroffen werden, helfen hier meist nur Daten und Fakten, um die potenziellen Käufer zu überzeugen. Dies ist jedoch nur eine Tendenz. Es darf nicht vergessen werden, dass die Entscheider – zumindest zum aktuellen Zeitpunkt – nach wie vor Menschen sind, wie Sie und ich.
Betreuung der Kunden
Einen hohen Stellenwert hat im B2B-Bereich die individuelle Betreuung der Kunden. Um das Beispiel mit den Schuhen aufzugreifen, braucht der Schuhkäufer keinen Service, der ihm nach jedem Tragen die Schuhe putzt. Eine Maschine hingegen muss regelmäßig gewartet werden und es können unvorhersehbare Probleme auftreten. In diesen Fällen sind Unternehmen darauf angewiesen, dass der Hersteller der Maschine einen Weg findet, das Problem zu beheben und die Maschine wieder zum Laufen bringt.
Aufgrund der dargestellten Erkenntnisse, kann man durchaus sagen, dass die “Art” des Kunden eine sehr wichtige Rolle bei dessen Ansprache spielt. Auch viele unserer Kunden sind in der B2B-Branche tätig und lassen Ihre Website deshalb regelmäßig an die Bedürfnisse ihrer Kunden anpassen.
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Hierarchie
Wir gewichten Inhalte über Größe, Position und Kontrast, sodass das Wichtigste sofort führt. Ihr Besucher findet sich zurecht, ohne zu suchen, und der nächste Schritt liegt immer nahe. Das senkt Absprünge und entlastet Ihren Vertrieb.
Konsistenz
Buttons, Abstände und Begriffe folgen einem festen System über alle Seiten hinweg. Neue Inhalte fügen sich automatisch ein, die Pflege bleibt einfach und wirkt nach außen verlässlich. So entsteht ein Auftritt, der zusammengehört.
Marke auf dem Schirm
Farben, Typografie und Bildsprache übersetzen Ihre Marke in eine Oberfläche, die man wiedererkennt. Gestaltung und Funktion greifen ineinander, statt sich zu behindern. Das Ergebnis trägt Ihre Identität und bleibt zugleich zugänglich.
Orientierung
Navigation, Einstiege und Seitenstruktur führen Besucher gezielt zum passenden Angebot. Sie erkennen schnell, ob sie richtig sind, und verlieren keine Zeit. Das erhöht die Chance, dass aus Interesse ein Lead wird.
Verständlichkeit
Wir bereiten Produkte, Leistungen und Optionen so auf, dass sie ohne Rückfrage einzuordnen sind. Komplexe Angebote werden vergleichbar, Hürden auf dem Weg zum Lead fallen weg. So qualifiziert sich Ihr Interessent selbst vor.
Vertrauen
Klare Sprache, nachvollziehbare Struktur und sichtbare Belege geben Sicherheit. Gerade in längeren B2B-Entscheidungen mit mehreren Beteiligten zählt das. Ihre Website überzeugt damit auch jene, die später dazukommen.
Stabilität
Geprüfte Updates, Monitoring und feste Abläufe halten die Plattform sicher und verfügbar. Probleme werden behoben, bevor sie für Sie sichtbar werden. So läuft Ihre Website im Hintergrund verlässlich weiter.
Skalierbarkeit
Die Architektur ist auf Wachstum ausgelegt. Weitere Inhalte, Sprachen, Marken oder Standorte lassen sich ergänzen, ohne neu zu beginnen. Strukturen ziehen mit, statt zu bremsen.
Wartbarkeit
Saubere Strukturen und dokumentierte Erweiterungen machen die Pflege planbar. Auch ein neues Team versteht das System schnell und arbeitet sicher weiter. Das hält die laufenden Kosten überschaubar.
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Das Audit liefert eine priorisierte Liste von Verbesserungen für zentrale Seiten und Module.
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Der Check zeigt, wo Orientierung, Formulare und Leads unnötig schwer werden.
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Der Sprint ordnet Struktur, Navigation und Pflege, bevor ein Relaunch startet.
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Der Check liefert eine klare Prioritätenliste zu Ladezeiten, Sicherheit, Barrierefreiheit und Sichtbarkeit.
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