Design Thinking – Lebhafter Workshop mit dem gesamten Reizwerk-Team

Von Sabine

9. November 2016

Das Thema der „Digitalen Transformation“ rückt immer mehr in den Vordergrund. Doch was ist „Design Thinking“ eigentlich genau?
Das fragten wir uns auch und deshalb haben unsere Kollegen Marco und Stefanie im Rahmen des UX-Days an genau diesem spannenden Workshop teilgenommen.
Design Thinking basiert auf dem Vorgehen von Designern und ist ein nutzerzentrierter Innovationsansatz. Es geht dabei darum, das Problem aus Nutzersicht zu verstehen. Durch die Fokussierung auf den Nutzer wird es ermöglicht, das Problem bzw. die Fragestellungen aus einer neuen Perspektive zu betrachten und hier Lösungsansätze zu entwickeln, die für den Kunden von hoher Relevanz sind. Die Prinzipien von Design Thinking enthalten das Entwickeln von Empathie als auch das Vorgehen in kurzen, iterativen Zyklen. So wird ein schnelles Lernen ermöglicht. Dieser Ansatz eignet sich hervorragend für die Arbeit im Team, im Idealfall in interdisziplinären Teams.
Großunternehmen nutzen Design Thinking, um innovative Antworten auf Probleme in unterschiedlichsten Bereichen wie z.B. Produkt, Service, Strategie, Geschäftsmodell, Personalwesen oder Produktionsablaufoptimierung zu finden.*

Wir fanden, dass es an der Zeit ist, dies auch in unsere Prozesse einzubinden. Und da Marco und Stefanie tolle neue Herangehensweisen aus dem Workshop mitbrachten, gingen wir hier also frisch ans Werk.
Mit einem konkreten Projektbeispiel wurden wir in 3 Teams aufgeteilt. Jedes Team enthielt Mitarbeiter aus Design, Programmierung und Kundenberatung, sodass die verschiedenen Denkansätze und Sichtweisen gut ein- und zusammengebracht werden konnten.
Das Ziel war es, sich auf einen Kunden bzw. Nutzer zu fokussieren, damit der Lösungsansatz mit Hilfe von Fragestellungen aus diversen Perspektiven immer klarer zum Vorschein kam. Über das gemeinsame Erarbeiten eines kleinen Fragekatalogs, Interviews, Auswertungen und wilden Brainstormings, bei denen lebhaft diskutiert, gescribbelt, geschrieben und gebastelt wurde, präsentierte je Team am Ende der Arbeitsphase in einer kurzen Präsentation die Idee mittels eines Prototypen.
Das Interessante dabei war, dass alle Teams weitestgehend ähnliche Lösungsansätze hatten, die wir in die Zukunft gerichtet gerne mitnehmen und noch genauer durchdenken werden.

Unser Fazit: Ein unheimlicher Mehrwert für die Entwicklung besonderer Cases.

* Quelle: www.ux-day.de

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